Hilfsmotor Lizenz

Die Hilfsmotorlizenz hingegen bedeutet, dass der Pilot auch mit Segelflugzeugen starten darf, die aus eigener Kraft abheben können. Dazu zählen Motorsegler, die lange Flächen haben wie ein Segler, aber auch einen kleinen Motor mit meist 60-80 PS. Unser Motorsegler vom Typ SF25 “Falke2” mit dem Kennzeichen D-KIAT ist so ein Motorsegler.

Die Hilfsmotorlizenz ist eine Erweitung des Segelflugscheins. Genaugenommen hat der Segelflieger verschiedene Startarten zur Verfügung. Dazu zählt der Gummiseilstart, der heute kaum noch praktiziert wird, der Windenschleppstart, der üblich auf kleinen Flugplätzen in den Alpen ist, und der Motorflugzeugschleppstart, so wie am Flugplatz Fürstenfeld seit Jahrzehnten üblich.

Beim Starten ähnelt er einem Motorflugzeug, beim Fliegen und bei der Landung einem Segelflugzeug. Somit kann der Segelfliegerpilot auch aus eigener Kraft starten, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Und noch etwas darf der Segelflieger mit dieser Lizenz: Er darf den Motor bewusst im Flug abstellen, um wiederum lautlos zu gleiten und die Thermikaufwinde mit einem Motorsegler energiesparend zu nutzen.

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